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Hausärztinnen und Hausärzte sichtbar machen

Die Bedarfe aller Akteure im Umfeld der Langzeitpflege sollen in der BaCoM-Studie berücksichtigt werden. Aus diesem Grund brauchen wir Sie, also die Hausärztinnen und Hausärzte, um mit Ihrer Unterstützung die medizinischen Aspekte der Pflegebedürftigen abschätzen zu können. Außerdem bilden Sie unser wichtigstes Bindeglied zu den Unterstützungs- und Pflegebedürftige.

Wir wissen, dass Sie gerade aktuell durch die Pandemie und die Impfungen sehr stark ausgelastet sind. Aus diesem Grund haben wir ein kompetentes Studienteam, das den Aufwand für Sie so gering wie möglich hält.

Für Ihre Teilnahme erhalten Sie außerdem eine Aufwandsentschädigung für jede(n) eingeschlossene(n) Probanden/In

Aufwandsentschädigung für Hausärztinnen und Hausärzte

Für Ihren Aufwand erhalten Sie bis zu 240 € pro PatientIn

Der Betrag setzt sich zusammen aus 40,00 Euro bei Einschluss pro PatientIn und pro halbjährlicher Erhebung (max. 80,00 Euro pro PatientIn pro Jahr)

Ablauf & Aufwand
Wir unterstützen Sie, damit Ihr Aufwand so gering wie möglich bleibt!

Baseline

   5 min:

Sie erhalten eine kurze Einführung zum Ablauf der Studie

Sie klären die PatientInnen bzw. deren gesetzliche Vertreter über die Studie auf und holen deren Einverständnis ein

Sie übersenden uns den ausgefüllten Fragebogen des/der PatentIn, Ihren Fragebogen sowie die Aufklärungs- u. Einwilligungsunterlagen zur Studie

10 min:

15 min:

30 min. Gesamtaufwand

Follow-Up

Unser Studienteam besucht die ProbandInnen alle sechs Monate und führt Interviews, Blutabnahmen und Vitalzeichen-Messungen durch

15 min:

Sie füllen einen kurzen Fragebogen über sich und den/die PatientIn aus

15 min. Gesamtaufwand

Einschlusskriterien

Studienteilnehmer aus dem medizinisch pflegerischen Umfeld:​

  • HausärztInnen (als StudienärztIn)

  • Pflegemitarbeiter aus stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen

  • Pflegende Angehörige

Studienteilnehmer:

1000 Unterstützungs- und Pflegebedürftige

  • >= 18 Jahre

  • Mit Pflegegrad 1-5 oder

       ärztlicher Einstufung entsprechend der Frailty Skala >= Stufe 5 ("geringgradig gebrechlich")

  • In pflegerischer Versorgung in Bayern (häuslich, ambulant, stationär)

  • Mit positivem SARS-Cov-2 PCR Testergebnis nach dem 01.03.2020

Kontrollgruppe 1:

500 Unterstützungs- und Pflegebedürftige

  • >= 18 Jahre

  • Mit Pflegegrad 1-5 oder

       ärztlicher Einstufung entsprechend der Frailty Skala >= Stufe 5 ("geringgradig gebrechlich")

  • In pflegerischer Versorgung in Bayern (häuslich, ambulant, stationär)

  • Mit negativem SARS-Cov-2 PCR Testergebnis nach dem 01.03.2020

Kontrollgruppe 2:

500 Personen ohne Unterstützungs- und Pflegebedarf

  • >= 65 Jahre

  • Ohne vorhandene Pflegebedürftigkeit oder

       mit ärztlicher Einstufung entsprechend der Frailty Skala < Stufe 5 (fit bis vulnerabel)

  • Wohnhaft in Bayern

  • Mit positivem SARS-Cov-2 PCR Testergebnis nach dem 01.03.2020

Pflegebedürftigkeit

Pflegebedürftige gem. § 14 Abs. 1 SGB XI sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen.

 

Für unsere Studien müssen unterstützungs- oder pflegebedürftige Personen einen Pflegegrad 1-5 haben oder lt. ärztlicher Einstufung mindestens Frailty Skala Stufe 5 „geringgradig gebrechlich“ (Deutsche Gesellschaft für Geriatrie e.V.: Clinical Frailty Scale) aufweisen.

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Frailty Skala - Stufe 5 "geringgradig gebrechlich"

Personen in dieser Kategorie sind offensichtlich in ihren Aktivitäten verlangsamt und benötigen Hilfe bei anspruchsvollen Alltagsaktivitäten, wie finanziellen Angelegenheiten, Transport, schwerer Hausarbeit und im Umgang mit Medikamenten. Gerinrgradige Frailty beeinträchtigt das selbständige Einkaufen, Spazierengehen sowie die Essenszubereitung und Haushaltstätigkeiten.

Frailty

Datenschutz und Good Clinical Practice (GCP)

Die Studie erfolgt unter Beachtung der GCP. Die Vorschriften der ärztlichen Schweigepflicht und des Datenschutzes werden eingehalten. Personenbezogene Daten werden pseudonymisiert und wissenschaftlich ausgewertet. Zugriff auf personenbezogene Daten haben nur der Studienleiter oder sein Stellvertreter.

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